Module mit Verfärbung der Zellverbinder

Wie entstehen oxidierte Leiterbahnen in den Photovoltaikmodulen?

Bei der Verfärbung von Zellverbindern an Photovoltaikmodulen handelt es sich meist um eine optische Erscheinung. Bei diesem Fehlerbild verfärbt sich der Zellverbinder durch eine Oxidation meist bräunlich oder dunkelgrau. Grund für die Verfärbung der Zellverbinder sind Fehler bei der Herstellung der Photovoltaikmodule. Hier wird oftmals nicht gründlich genug gearbeitet, so dass es im Nachhinein durch Rückstande auf den Leiterbahnen zu einer optischen Veränderung kommt.

Welche Auswirkung hat eine Verfärbung der Zellverbinder auf Solarmodule?

Eine Verfärbung der Zellverbinder ist in soweit unbedenklich, solange es sich lediglich um eine chemische Reaktion, sprich eine Oxidation der Leiterbahnen handelt. Diese optischen Erscheinungen haben in der Regel keine großen Einfluss auf die Stromproduktion bzw. der Ableitung des Stromes. Etwas anders sieht es aus, wenn es sich bei der Verfärbung der Zellverbinder um eine Hotspot handelt. Dieser kann sich auf die Leistungsfähigkeit es Solarmoduls auswirken. Je nach Ausprägung des Hotspots kann es auch zu einem Totalausfall des Solarmoduls kommen. Hotspots erkennt man an einem sehr dunklen Braunton.

Kann man Photovoltaikmodule mit oxidierten Leitbahnen verkaufen?

Solarmodulen mit oxidierten Leiterbahnen können ohne Probleme verkauft werden. Module mit einer Verfärbung der Zellverbinder stammen meist auf dem Rückbau von Photovoltaikanlagen oder dem Repowering. Grund für das Photovoltaik Repowering ist meist die optische Erscheinung der Module. Um nach dem Rückbau PV Module zu prüfen, bietet sich eine Leistungsmessung an. Über den so genannten Flashtest wird die Leistung von PV Modulen geprüft. Mit diesem Wissen können Module ohne Problem in neue Solaranlagen verbaut werden.

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